Die Goldammer ist ein Vogel, die ihren Namen zurecht trägt wie man auf dem sonnigen Foto gut sehen kann, welches ein Männchen im Prachtkleid zeigt. Mit 1,1-1,65Mio Brutpaaren ist die Art die mit deutlichem Abstand häufigste Ammer in Deutschland. Bei einer Körperlänge von 16cm und einer Flügelspannweite von 23-29cm erreicht sie die Dimensionen eine Buchfinks.
Tag: 19. Oktober 2024
Meine Insel, meine Eier
Auf einer kleinen Insel in einem Stillgewässer, hat dieser Höckerschwan im Mai sein Gelege bebrütet. Trotz seiner Größe besteht dieses aus 5-8 Eiern und wird wie auch die später schlüpfenden Küken streng bewacht. Das Brutpaar ist sich dabei meist nicht nur in der Saison, sondern lebenslang treu, wobei es keine Regel ohne Ausnahme gibt: Es wurden auch schon jährliche Neuverpaarung dokumentiert. Was einmal mehr zeigt, dass Allgemeinplätze und Biologie schlecht zusammenpassen.
Höckerschwäne können ohne Probleme 15-20 Jahre alt werden, das bislang älteste beringte Individuum hat es sogar auf unglaubliche 40 Jahre gebracht!
Unscheinbar und meist versteckt
Generell sind Vertreter aus der Familie der Grasmücken oft in Sträuchern unterwegs und dabei je nach Art mal schwieriger, mal leichter zu entdecken. Die Art hier hat es echt in sich, es ist die mit 0,7-1,0Mio Brutpaaren in Deutschland nicht einmal so seltene Gartengrasmücke, die man aber gar nicht zu oft zu Gesicht bekommt. Ihre Anwesenheit verrät sie oft mit ihrem flötigen, amseligen Gesang, der von allen Grasmücken-Arten tatsächlich recht nah an Amsel herankommt, dabei aber sehr schnell vorgetragen wird. Für mich eine tolle Gedächtnishilfe ist es, dass es die Turbo-Amsel ist Dabei ist der Gesang mit 7-15s recht lang und besteht aus mehreren direkt nacheinander vorgetragenen Strophen.
In der Bestimmungsliteratur ist sehr oft vom „Vogel ohne Merkmale“ die Rede, da die Art weder markante Strichel, Streifen, oder besondere Färbungen aufweist und mehr oder weniger insgesamt gräulich-braun wirkt. Wobei man das so eigentlich nicht sagen kann: Die dunkelbraune Oberseite hebt sich vom Rest des Vogels deutlich ab, der Schnabel ist besonders kräftig für einen Vertreter dieser Familie, die Kehle ist leicht aufgehellt und das Auge weist einen hellen Ring auf. Etwas Ähnlichkeit besitzt die Gartengrasmücke auf den ersten Blick mit der Nachtigall, wobei letztere eine viel hellere Kehle hat, die sie beim Singen gut präsentiert sowie einen markant langen sowie breiten roten Schwanz aufweist.