Auf dem Foto sieht man ein anschauliches Beispiel dafür wie schwer man es sich machen kann, wenn man Arten erst im Nachhinein anhand von Bildern bestimmen will und nicht vom Gesamteindruck im Feld. Denn hierbei handelt es sich zweifelsfrei um einen Baumpieper, ein Individuum mit einer außergewöhnlich starken Strichelung an den Flanken, welche an die vom Wiesenpieper erinnern. Natürlich sollte man bei sogenannten Zwillingsarten ohnehin nicht nur auf ein Merkmal schauen, der deutlich dickere Schnabel passt zum Baumpieper, wie auch das, was man auf dem Foto nicht mehr sieht: Das Verhalten & der Gesang, auf welches ich in einem vorherigen Beitrag bereits eingegangen bin.
Mit einer Körperlänge von gerade einmal 15cm und einer Spannweite von 25-27cm ist der Baumpieper in Wahrheit wesentlich kleiner als er auf Fotos wirkt.