Porträt im Flug

Ein Höckerschwan hat im Oktober fix noch für ein Porträtfoto vorbeigeschaut Im Winter kommen durch den Zuzug nördlich brütender Schwäne bis zu 79.000 Individuen zum überwintern nach Deutschland. Im Sommerhalbjahr gibt es bei uns einen stabilen Brutbestand von 10.500-14.500 Paaren. Weltweit geht man sogar von ca. 630.000 Individuen aus, was auch daran liegt, weil dieser elegante und schöne Vogel in aller Herren Länder in Startparks eingeführt wurde, von wo aus sie sich weiterverbreitet haben.

Ursprünglich stammt die Art wohl aus Nordosteuropa, mittlerweile kommt dieser Schwan lückenhaft verstreut über den ganzen Eurasischen Kontinent sowie Nordamerika vor.

Deutliche Silhouette

Der Kolkrabe ist nur auf den ersten Blick mit der typischen Krähe, der Aas- bzw. Rabenkrähe, zu verwechseln, denn dieser weist eine Flügelspannweite wie ein Mäusebussard auf, mitunter sogar noch mehr. Sein Körper ist dabei noch länger als der vom Bussard und dabei mit bis zu 1,5Kg auch wesentlich schwerer. Dagegen wirkt die Rabenkrähe beinahe winzig, dieser kommt man allerdings auch wesentlich näher als dem sehr scheuen Kolkraben. Seine enormen Maße machen Kolkraben zum weltweit größten Vertreter der Sperlingsvögel.

Im Flug zeigt der Kolkrabe besonders lange, einzeln abstehende Finger (Handschwingen) und einen markant keilförmigen Schwanz. Der Schnabel ist massiver und dessen oberseitige Befiederung länger. Auch unverwechselbar sind die länglichen Halsfedern, die beim Rufen regelrecht abstehen und seinem Hals ein dickes Aussehen verleihen. Gerade die markante Silhouette zeigt sich gut auf dem Foto.