Mit voll beladenem Schnabel haben sich sowohl Männchen als auch Weibchen der Wiesenschafstelze Ende Mai gezeigt. Das Männchen zeichnet sich durch ein kräftiger gelb gefärbtes Gefieder aus; auch im Brust-Hals-Bereich, wo das Weibchen eher farblos ist.
Das Gelege ist ein Grasnapf, der sich am Boden befindet und 5-6 Eier beherbergt. Gebrütet wird in den meisten Fällen einmal im Jahr, in Ausnahmen auch zweimal. Die wichtigste Nahrung stellen Insekten, die sie am Boden oder bei Flugsprüngen erbeutet, daher muss die Schafstelze im Winterhalbjahr auch Mitteleuropa verlassen. Ansonsten werden auch seltener andere Kleintiere wie Spinnen und Würmer erbeutet.