Buntis bei der Nahrungssuche

Grüße aus einem zurückliegenden Sommertag in einem Stadtpark gibt’s heute von Herrn und Frau Buntspecht, die beide auf Nahrungssuche, aber nicht für ein Foto verlegen waren

Entdeckt man einen Specht an oder auf einem Ameisenhaufen, muss das nicht zwangsläufig etwas mit der Nahrungssuche zu tun haben. So lieben zwar alle unsere Spechte Insekten und insbesondere der Grünspecht hat sich in vielerlei Weise richtig auf die Ameisenjagd spezialisiert, aber mithilfe von Ameisen kann man noch andere Dinge tun: sich einemsen.

Bekannt ist dieses Phänomen u.a. auch beim Eichelhäher und das geht in etwa so, dass der daran beteiligte Vogel die Ameisen reizt, um sich dann unter geöffneten Flügeln und geplustertem Gefieder zu schütteln und die Ameisensäure auf sich niedergehen zu lassen. Nun muss man das gar nicht merkwürdig finden, haben doch auch wir Menschen mitunter ulkig anmutende Wellness-Rituale . Hier geht es jedoch um einen ganz konkreten Zweck: Die Gefiederpflege und insbesondere die Parasitenabwehr, da so ein mollig warmer, trockener Lebensraum mit großem Keratinvorrat, eine Art angenehme Wohnhöhle für allerlei lästige Untermieter darstellt.

Passend auch, dass sowohl die Häher als auch Spechte zu den besondere intelligenten Vögeln zählen.