Amphibischer Wildwechsel

Bei der aktuellen Gefährdungs- und Bestandssituation der mitteleuropäischen Amphibien, ist ja beinahe jede Art an sich schon ein toller Fund. Nichtsdestotrotz gibt es besonders schöne und rare Sichtungen, wie hier Ende Mai die junge Wechselkröte (Bufotes viridis), welche den Weg queren wollte (und dabei unterstützt wurde).

Damit die Wechselkröte nicht zur Verwechselkröte wird, schauen wir uns die Art und ihre Bestimmungsmerkmale mal genauer an:

Sehr markant ist der helle Grund mit dunklen, meist grünlichen Flecken. Die Pupillen sind im Gegensatz zu Geburtshelfer- oder Knoblauchkröte rund. Sehr oft sind die Warzen der Wechselkröte orange bis rötlich gefärbt. Am ehesten besteht damit Verwechslungsgefahr mit der Kreuzkröte, mit der es auch Überschneidungen beim Biotop gibt: So mögen beide eher offene, warme Stellen wie Ruderalflächen und Tagebaue mit lockerem Bodensubstrat. Die Kreuzkröte zeigt allerdings auch im jungen Alter ihren namensgebenden Strich, der längs über den Rücken (umgangssprachlich Kreuz) verläuft. Somit ist klar, dass hier eine noch recht junge Wechselkröte herumgehüpft ist.

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