Eine Bekassine zu sehen ist immer eine schöne Beobachtung, da sie mit gerade einmal 2.900-4.500 Brutpaaren und stark negativer Populationsentwicklung zu den seltenen Vögeln in Deutschland gehört. Dieses Individuum ist wahrscheinlich ein Durchzügler auf der Rast.
Als Bewohner von Feuchtbiotopen wie Moore, Feuchtwiesen, Verlandungszonen und Sümpfen, ist die Bekassine besonders von der Trockenlegung solcher Landschaftsteile betroffen. Die Art konnte sich auch nicht als Kulturfolger etablieren, da sie explizit auf feuchte Stellen als Prädationsschutz als auch zur Nahrungssuche angewiesen ist. Zum Nahrungsspektrum gehören im Boden lebende Kleintiere wie Würmer oder Insekten.