Entgegen dem Trend

Entgegen dem Trend der meisten Bläulingsarten (Lycaenidae), die als ökologische Spezialisten immer mehr Probleme in unseren aufgeräumten Landschaften bekommen und seltener werden, scheint es beim Kurzschwänzigen Bläuling (Cupido argiades) anders zu verlaufen. Die wärmeliebende Art scheint, vielleicht auch bedingt durch den Klimawandel, deutlich auszubreiten. Der Fundort bei den Fotos war dann auch der Erstnachweis auf diesem Quadranten in Thüringen.

Der Kurzschwänzige Bläuling mag strukturierte, buschige Wiesen oder Lichtungen. Seine Raupen entwickeln sich an Gewöhnlichen Hornklee, Bunter Kronwicke, Luzerne, Rot-Klee, und einigen anderen verwandten Pflanzen.

Auffällig ist sein besonders hektischer Flug in Ziackzack-Linien sowie seine geringe Größe – kein Wunder, er ist ja auch mit dem Zwerg-Bläuling (Cupido minimus) verwandt.

Die Kommentare sind geschlossen.