Zur Brutzeit und im Brutgebiet im weiten Gebiet des Neusiedler Sees Ende Mai entstanden die Fotos von einem Löffelenten-Erpel im Prachtkleid. In den Daten zur Bestandssituation der Vögel in Deutschland (vom DDA) war die Löffelente im Zeitraum 2011-2016 mit gerade einmal 2.400-2.800 Brutpaaren angegeben. In der aktualisierten Ausgabe, welche den Zeitraum von 2017-2022 widerspiegelt, sind davon nur noch 1.500-1.800 Brutpaare übrig – Tendenz negativ. Immerhin ist die Löffelente auf der Nordhalbkugel weltweit in einem breiten Gürtel von Europa, über Asien bis Nordamerika verbreitet. Den Gesamtbestand schätzt man dabei auf 5,5-6Mio Individuen ein.
Wie bei anderen Gründelenten auch, gehen die Paare zur Zeit der Jungenaufzucht auseinander, die Erpel suchen ruhige Mausergewässer auf und ab Herbst geht es bereits mit der Balz los, sodass die Verpaarung im Winter abgeschlossen ist. Im Gegensatz zu anderen Enten allerdings, sind die Erpel der Löffelente nicht gerade auffallend ruffreudig.