Genießt die Sonnenstrahlen im Winter

Ende letzten Jahres hat sich dieses Rotkehlchen so schön postiert, dass es um ein paar Fotos nicht drum herum kam

So wie jeder Vogel – überhaupt jedes Tier – zeigt auch das Rotkehlchen ganz arttypische Verhaltensweisen. Man sieht es nicht hüpfend in den Baumwipfeln, schwirrend an Zweigspitzen oder wartend auf einer Ansitzwarte, sondern meist hüpfend bei der Nahrungssuche am Boden oder mitten in der niedrigen Strauchvegetation.

Es stattet Gärtnern oft einen Besuch ab, gerade wenn der Boden umgegraben wird, denn dann werden dabei proteinreiche Leckereien für das Rotkehlchen freigelegt. Dafür, dass das „Robin“ bei den Menschen so beliebt ist, machen sie es ihm und anderen Gartenvögeln aber unnötig schwer: Da muss jedes Laubblatt weggekehrt oder weggeblasen, jedes Stückchen Totholz und heimische Wildpflanzen als vermeintliches „Unkraut“ der Ordnung willen entfernt werden – Dabei sind es genauso solche einfachen, kostenlosen Maßnahmen, die Insekten fördern und damit Rotkehlchen und co. die Nahrungssuche erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Dann kann sich auch der Gärtner am Besucher erfreuen.

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