Untrennbar verbunden mit dem Sommer sind nicht nur lange Tage, nervige Mücken oder brennende Hitze – auch für Nicht-Ornithologen gehören die kreischenden srriii-Rufe der Mauersegler ebenso dazu wie auch ihre irren Verfolgungsjagden zwischen Häuserschluchten.
Der Begriff Sommervogel, den man benutzt, um hier brütende, aber im Winter wegziehende Vögel zu beschreiben, ist beim Mauersegler wörtlich zu nehmen: Kaum ein Brutvogel ist so kurz da wie der Mauersegler, meist sind es um die 3 Monate. Im Mai tauchen sie je nach Wetterfronten und Witterung hier auf, während im Juli schon wieder der Abzug beginnt.
Auch wenn sie bei der Nahrungssuche oft mit Schwalben vergesellschaftet und ebenso Kulturfolger sind, haben Mauersegler mit den Schwalben nichts zu tun. Mit den Seglern (Apodidae) bilden sie ihre eigene Familie in der Vogelwelt. Unser Mauersegler übertrifft mit seiner Flügelspannweite von 42-48cm auch deutlich diejenige der Schwalben (~30-35cm) und lässt sich am Himmel auch problemlos durch seien Silhouette erkennen.