Klein, grünlich, hektisch und oft weit oben: Waldlaubsänger

Mit dem Fitis und Zilpzalp verwandt, wird der ebenfalls zur Familie der Laubsänger gehörende und recht häufige Waldlaubsänger weniger oft fotografiert. Kein Wunder, wenn diese Langstreckenzieher ab Mitte April bis Mai wieder in unseren Wäldern eintreffen, sind diese kleinen, grünlichen und äußerst lebhaften Vögel schwierig zu beobachten. Oft halten sie sich im Kronenbereich von Laub- oder Laubmischwäldern auf und sind meist nur über ihre Rufe und Gesänge wahrnehmbar. Außerhalb von Wäldern im Offenland trifft man sie genauso wenig an wie auch in reinen Nadelwäldern.

Der Gesang ist ein unverkennbares, sicher immer schneller steigerndes “sip-sip-sipzirrrrr”, während der Ruf ein wenig an den des Gimpels erinnert, aber weniger melancholisch klingt und sehr oft nicht einzeln, sondern in Rufreihen aneinandergereiht vorgetragen wird, welcher eher kraftvoll als traurig klingt: “Djü-Djü-Djü-Djü-Djü-Djü”

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