Massen an Schachbrettern

Sie sind so fotogen und schön anzusehen, dass es in dem Beitrag mal nur um den Schachbrettfalter (Melanargia galathea) geht. Er gehört wohl mit zu den wenigsten Großschmetterlingen bzw. Tagfaltern, bei denen man in einem Gebiet auch ohne Probleme mal auf 3-stellige Individuenzahlen kommen kann. Die Art gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae), ist also mit Tagpfauenauge, Landkärtchen, Kleiner Fuchs & co näher verwandt als bspw. mit den Weißlingen.

Der Schachbrettfalter ist kein ökologischer Spezialist und bewohnt viele verschiedene Lebensräume, seine Raupen ernähren sich von Gräsern wie Aufrechter Trespe, Fiederzwenke und Wiesen-Rispengras. Interessant ist der Geschlechtsdimorphismus: Während die Zeichnungen beim Männchen unterseitig gräulich-schwarz sind, so sind diese beim Weibchen bräunlich-ockerfarben.

Auf dem letzten Foto sieht man am Abend eine Schlafgemeinschaft, die man überall dort in der Heidelandschaft finden konnte.

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