Uferschnepfe

Als Bewohner von Moor und Feuchtwiesen hat die Uferschnepfe nach der massiven Lebensraumvernichtung in Deutschland durch Trockenlegung für die Landwirtschaft als auch Torfabbau für früher Brennstoff und heute Gartenerde einen massiven Rückgang erlitten. Das Ausweichverhalten auf Grünländereien hat ihr leider auch nichts genützt, da diese Flächen heutzutage unvorstellbar intensiv bewirtschaftet werden und kein Gelege die hochfrequenten Mahdtermine überleben kann. Auch Kulturfolger wie Fuchs oder Neozoen wie Waschbär setzen dem Bodenbrüter massiv zu, dazu kommen weiterhin die Gefahren des Vogelzugs. All das hat die Art zu einem seltenen, stark bedrohten Vogel gemacht.

Somit hat man die besten Chancen ziehende Individuen aus anderen Ländern, die hier rasten und im Mittelmeerraum überwintern, zu beobachten.

Im September haben wir vor dem Wattenmeer diese schöne Entdeckung (2. Foto) machen können: Das Foto ist zwar nicht so toll, aber zeigt alle zur Bestimmung wichtigen Merkmale von der Uferschnepfe (rechts) und links sogar noch eine Pfuhlschnepfe, die zu zweit nebeneinander geflogen sind – Unglaublich

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