Einer von vielen schönen Funden im ungarischen Moorwald, war der Moorfrosch Ende Mai. Er gehört wie Gras- und Springfrosch zu den Braunfröschen; die Bestimmung kann unter Umständen etwas kniffelig sein. Das Schnauzenprofil ist etwas spitzer als beim Grasfrosch, aber weniger spitz als beim Springfrosch. Die Drüsenleisten auf dem Rücken sind meist deutlich zu sehen, ein unsicheres Merkmal ist der kontrastreich gezeichnete Kopf.
Der Moorfrosch lebt vor allem im Flachland und besiedelt neben den namensgebenden Niedermooren und Randbereichen von Hochmooren, auch Feuchtwiesen, Auwälder und generell Lebensräume mit hohem Grundwasserstand. Wichtig sind ihm strukturreiche Lebensräume und besonnte Uferbereiche.
Die bekannte Blaufärbung der Art betrifft nur die Männchen und das auch nur zu einer recht kurzen Zeit zur Balz im Frühjahr.